So wieder da, mit der "Wunde" ist alles in Ordnung. ^^
Ok, um mal von vorhin fortzuführen:
Wie einige heir wissen hab ich an meiner Vergangenheit immer wieder zu knabbern, und der Keks schmeckt echt nicht. -.-
Man wird mit Alpträumen gequählt und manchmal fällt man regelrecht in Depressionslöcher.
Und das durch Mobbing, wobei ich wohl beide seiten mitgemacht hab, das Seelische Mobbing und zum Teil auch Körperliche, wenns zu Handgreiflichkeiten kam.
Mobbing kann man, je nach stärke und eigener Empfindlichkeit, mit seelischer Vergewaltigung gleichsetzen.
Hier kommt allerdings der Knackpunkt, von wegen der Amokläufe und so.
Der Mensch, besonders die des männlichen Geschlechts, sind nicht darauf ausgelegt, öffentlich oder mit den Eltern über seine probleme zu reden, manchmal nicht mal mit den Freunden.
Vertrauenslehrer oder Vertrauensschüler sind auch so ne Sache, ich hab damals nie mit meinem Klassenlehrer geredet da ich meinte mein Ansehen, das sowieso schon unterste Schublade war, würde dadurch noch mehr sinken und so geht es vielen.
Also frisst man es in sich hinein bis der eigene Geist löchriger ist wie ein Schweizer Käse und voller Hass.
Dann kommt es drauf an wie dieser Typ gestrickt ist.
Ich denke es gibt da 3 sorten von Menschen:
1. die Psychisch stabilen, diese sind die ausnahme, sie reden mit anderen über ihre Probleme und wenn sie es nicht können, gehn sie beichten oder von sich aus zum Psychater, bzw. vertrauen sich ihrem Hausarzt an und lassen sich zu diesem Überweisen.
2. die nicht ganz so stabilen, von diesen gibt es leider viel zu viele.
Bei denen zeigt sich in gewisser hinsihct ein Hang zur Selbstzerstörung der sich in vielen Methoden ausdrückt.
Stressessen bis man sienen Körper kaputt gemacht hat, Alkohol-/Drogen-/Zigarettenmissbrauch (Exessiver Kettenraucher), übermäßige Agressivität, aber auch: Zuhause verkriechen, Entwicklung einer Phobie gegen die Außenwelt, Flucht in Fantasywelten, Vereinsamung, Depression.
Dies kann bis zum Selbstmord gehen, wobei sich das "Opfer" entweder bewusst umbringt (ohne Fremdbeteiligung) oder wie ein Zombie durchs leben geht in der Hoffnung überfahren zu werden oder sonstwas. Manche suchen regelrecht die Gefahr in der Hoffnung dabei drauf zu gehen und wenn sie es nicht tun, bekommen sie ne gehörige Dosis Adrenalin und werden süchtig danach.
3. die Psychisch instabilen. Auch hier gibt es die überaus Agressiven und die Passiven. Letztere sind besonders gefährlich weil man es ihnen meist nicht ansieht das sie Probleme haben. Sie reden mit niemanden, planen aber schon im Hinterkopf ihre Rache. Wobei, hier sei gesagt dass dies nicht bei allen so ist.
Einige machen dies mit einer Art Vorfreude im Bauch, wie die Jungs aus Amerika worüber immer wieder mal n Bericht auf N24 kommt, glaub das war das Columbine Massaker. (Anders kann man es bald nicht nennen)
Dann gibts jene, die mit ihrem Leben abgeschlossen haben und total Emotionslos an die sache ran gehen. Ihnen geht es nurnoch darum, so viele ihrer einstigen Peiniger unter die erde zu bringen, darunter dann auch die Lehrer die ihrer Meinung nach mitschuld haben, oder es ist ihnen einfach egal wen sie umbringen und halten einfach rein.
Ob die Eltern eine Mitschuld haben, ist meistens nicht so einfach festzustellen.
Wenn ich mich an meine Schulzeit zurpck erinnere, wenn die Noten in den Keller gingen, hab auch ich Druck von meinen Eltern bekommen. Gingen die Noten wieder hoch, gabs dafür aber auch Belohnungen.
Ich weis das meine Eltern nur mein bestes wollen, aber vielen anderen geht das nicht so. Manche haben auch das Pech, das sie agressive Väter haben oder sogar überführsorgliche Eltern, andere haben wiederum Eltern denen ihre Kinder total egal sind.
So, nun mal ne Frage, was ist schlimmer?
- Agressiver Vater... (schläge und Leistungsdruck)
- Eltern die dauernd streiten... (stress ohne Ende und schlechtes vorbild)
- Eltern die ihren Kids so auf der Pelle hängen das die sich nurnoch eingezwängt fühlen... (Stress)
- Eltern denen ihre Kids total egal sind... (Vernachlässigung)
Meien Eltern haben mir früh gesagt: Hast du Probleme, komm zu uns, mit uns kannst du reden, hab ich nicht oft getan muss ich sagen. Heh ich bin n Kerl, ich hab meinen Stolz. Auch ne Aussage die viele als ausflucht suchen. Viele Meinen ja, über die eigenen Probleme zu reden, gefühle zu zeigen sei ein zeichen von schwäche.
Ich hab damit keine Probleme mehr seit nem vorfall vor einigen Monaten.
Ich hatte überzucker und war sehr schlecht drauf, war da auch noch in der Schulung.
In ner Pause hab ich dann nen Ausraster bekommen und hab ne Kollegin angeschrien, aber echt aus voller Lunge. Ihr Freund wollte mich dafür schon zusammenzimmern und ehrlich, in diesem Moment hätte ich mich sogar drauf eingelassen obwohl das total gegen meine Natur geht.
Ich war dermaßen geladen, das ich nurnoch nach hause wollte.
Als ich dachte mich genug beruhigt zu haben, hab ich versucht mich zu entschuldigen, aber die andern beiden waren ebenfalls noch geladen und dann hatte ich nen Nervenzusammenbruch. Das war schon ewigst her das ich davor mal einen hatte, aber an dem Tag kam es wieder hoch.
Ich hab mit nem Kollegen dort gesprochen und hab nur schwer die Worte herauspressen können weil ich kurz vor nem Heulkrampf war.
Überrascht? Auch die härtesten Kerle haben nen weichen Kern. ^^
Haben dann nen Transportwagen zurück zur Kantine gezogen und von dort aus wollt ich nach hause, aber eine der dortigen Lehrkräfte hat mitbekommen das was mit mir nicht stimmt und mich mit ner Sozialarbeiterin die grad da war, und dem Kollegen als Rückendeckung, zur rede gestellt.
Naja später dann ne 2. unterredung mit den beiden die ich angeschrien hatte und alles geklärt. Aber selbst danach hatte ich den ganzen Restlichen Tag noch dran zu knabbern.
Danach wurd ne weile nicht mehr drüber geredet, meine Kollegen da hatten sich nur gewundert das ich in Tränen ausgebrochen bin, etwas total untypisches, sieht man auch nicht so oft bei Männern.
Hab das mit aufgeklärt und das wars, danach war ruhe.
Nur ein beispiel dafür wie sowas von statten gehen kann. Unterdrückte Agressionen, Zucker, Alkohol etc. Irgendwann bricht der Kram hervor und dann gehts rund. Kneipenschlägereien und Keilereien auf der Straße sind da noch das harmloseste.
Wie wir oft genug gesehen haben geht das bis zum Mord oder bis zum Amoklauf und Mehrfach- bis Massenmord.
Für mich kann ich sagen, das ich für sowas viel zu feige bin.
Allerdings laut dem Profil, das die Polente aufgestellt hat, was einen Amokläufer ausmacht bzw. wie es dazu kommt, sind hier genug sachen aufgezählt wo ich fast 100%tig reinpassen würde, und ich tu es trotzdem nicht. (diese sachen mit den Agressiven Gewaltfilmen oder spielen hab ich extra rausgelassen weil die nur begleiterscheinungen sind, keine ursachen)
So ich hoffe ich hab euch mit der Textflut nicht zu sehr überfordert, mich überkam es einfach grade.
Man liest sich ;)