In letzter Zeit auch nicht wirklich was von denen zwischen meine Finger bekommen.Gonas1 hat geschrieben:Das ist lange lange her.iduar hat geschrieben:Die haben einige gute Spiele rausgebracht, wie z.B. Spell Force.
Die Firma ist ein seltener Fall bei dem die Mehrheit der Spieler sich eher die Pleite als die Wiederauferstehung wünscht.
Jowood insolvent !
- iduar
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Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine weitere Spellforce Folge der Hit werden würde. Ich fand anno dazumal die Spellforce Reihe gut, habe auch alle davon gespielt.
Man denke nur so an Gothic, inkl. Arcania, damit sollte eigentlich klar werden, das das nix wird. Also ich werde mir dieses Game mit Sicherheit nicht kaufen. Mal abwarten, wie die Meinungen der Gamer sind, die sich dieses Game dann zulegen.
Gruss David
Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine weitere Spellforce Folge der Hit werden würde. Ich fand anno dazumal die Spellforce Reihe gut, habe auch alle davon gespielt.
Man denke nur so an Gothic, inkl. Arcania, damit sollte eigentlich klar werden, das das nix wird. Also ich werde mir dieses Game mit Sicherheit nicht kaufen. Mal abwarten, wie die Meinungen der Gamer sind, die sich dieses Game dann zulegen.
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Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein!!
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Hi Leute
Es ist eigentlich schon lustig, die einen machen dicht, die anderen expandieren. Zum Beispiel THQ. Diese sind ja schon sehr lange auf dem Spielemarkt.
Die haben ja meines Wissens auch die Serie von 3DO Might and Magic vertrieben. Wo ich alle Games habe, die aber auf Win7 nicht alle laufen. War nur reine Ego Perspektive, aber dennoch gut gemacht. Ravensburger war da ja auch mal führend, da erinnere ich mich noch an das Game: Das Grab des Pharaos, war auch für diese Zeit ein gutes Game.
Gruss David
Es ist eigentlich schon lustig, die einen machen dicht, die anderen expandieren. Zum Beispiel THQ. Diese sind ja schon sehr lange auf dem Spielemarkt.
Die haben ja meines Wissens auch die Serie von 3DO Might and Magic vertrieben. Wo ich alle Games habe, die aber auf Win7 nicht alle laufen. War nur reine Ego Perspektive, aber dennoch gut gemacht. Ravensburger war da ja auch mal führend, da erinnere ich mich noch an das Game: Das Grab des Pharaos, war auch für diese Zeit ein gutes Game.
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Gothic 1 und 2 waren / sind legendär - Jowood hat sich wie blöde verdient - und haben alles verbockt mit gothic 3 - EIN EINZIGES SPIEL - für ein kleines unternhemen (jowood ist verhältnismäßig eine mickey mouse bude im vergleich zu anderen) und sie stecken bis zum hals im dreck - JA auch bei gothic 3 war es soweit, dass sie schon insolvent waren
und nun - tjo - denke 2tes mal werden sie den kopf nicht mehr aus der schlinge ziehen können
fazit meinerseits - wie ich auch schon paar mal gesagt hab- das spiel kam unfertig auf den markt und der markt "bedankt" sich auf seine weise....
und nun - tjo - denke 2tes mal werden sie den kopf nicht mehr aus der schlinge ziehen können
fazit meinerseits - wie ich auch schon paar mal gesagt hab- das spiel kam unfertig auf den markt und der markt "bedankt" sich auf seine weise....
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Hi xaxoxix
Da gebe ich Dir recht Gothic 1 und Gothic 2 waren wirklich das Feinste vom Feinsten, alles was danach den Namen Gothic trug, war Müll vom Feinsten. Eigentlich sehr schade, um solche Titel. Ich spiele Gothic 1&2 heute noch ab und zu.
Nun warten wir halt mal auf The Witcher und Dragon Age 2. Hoffe nur, das wir da nicht schon wieder entteuscht werden.
Gruss David
Da gebe ich Dir recht Gothic 1 und Gothic 2 waren wirklich das Feinste vom Feinsten, alles was danach den Namen Gothic trug, war Müll vom Feinsten. Eigentlich sehr schade, um solche Titel. Ich spiele Gothic 1&2 heute noch ab und zu.
Nun warten wir halt mal auf The Witcher und Dragon Age 2. Hoffe nur, das wir da nicht schon wieder entteuscht werden.
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- Gonas1
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Insolvent war JoWood da wohl nicht, sie wurden nur kurz davor von DeepSilver gerettet.xaxoxix hat geschrieben:Gothic 1 und 2 waren / sind legendär - Jowood hat sich wie blöde verdient - und haben alles verbockt mit gothic 3 - EIN EINZIGES SPIEL - für ein kleines unternhemen (jowood ist verhältnismäßig eine mickey mouse bude im vergleich zu anderen) und sie stecken bis zum hals im dreck - JA auch bei gothic 3 war es soweit, dass sie schon insolvent waren
Ach ja, Gothic3 war übrigens finanziell ein voller Erfolg. Das Spiel wurde deutlich öfter als seine Vorgänger gekauft. Gothic2 war finanziell wohl nicht mehr als "lohnend" und Gothic1 wohl sogar ein Minusgeschäft (ShoeBox war damals der Publisher, nicht JoWood).
- tonidoc
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Hi
Hi MDuss
Dies ist in etwa wie bei den Uhren. Ich habe eine Breitling zum Kaufen, kostet die sehr schnell ein Vermögen, dies heisst aber nicht, das das Material besser ist, als von anderen Uhren.
Gruss David
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Wirklich 'große' Spiel, hat Jowood, wenn man mal von Gothic absieht, eigentlich nicht gehabt.
Die meisten ihrer Spiele sind zwar gut, haben aber irgendwie nie richtig Beachtung gefunden.
Auch darf man nicht vergessen, das viele Spiel von JoWood nur vertrieben wurden. Arx Fatalis, AquaNox, Gilde, selbst Gothic und Spellforce wurden nur vertrieben. Entwickelt wurden sie von anderen Studios.
Eigene Spiel sind solche Nischenfüller wie Industriegigant, Verkehrsgigant und Konsorten. Zwar haben diese Spiele auch ihre Fans und sind meist sogar finanziell einigermaßen erfolgreich, was durch die geringen Entwicklungskosten begründet ist, aber ein Studio können sie allein nicht tragen.
Auch so war Spellforce eine finanzielle Nullnummer und erst die Addons brachten das Spiel in die schwarzen Zahlen. Zu wenig Werbung war hier ausschlaggebend.
Auch Spellforce 2 blieb hinter den Erwartungen zurück, Grund hierfür war bei eingefleischten Fans vor allem 'das abgespeckte Micromanagment'.
Spellforce ein war da ja schon seicht, aber abscheinend haben nur noch Spiele ukunft, die entweder im zweiten Weltkrieg oder im Golfkrieg spielen, oder aber der Premisse folgen 'ich nutze ein Schwert, also werde ich stärker'.
Tja, und von Gothic fang ich gar nicht erst an, wobei Jowood ja erst mit Teil 2 der Publisher wurde.
Ich muss ehrlich sagen. Jowood-Spiele habe ich nie gespielt. Von Jowood vertriebene Spiele dagegen schon. Aber ich glaube, nicht immer sind die Entwickler mit Jowood gut beraten gewesen. Von daher trauere ich Jowood nicht wirklich hinterher. (Und ja, ich weis, da da auch Arbeitsplätze dran hängen. Aber wirklich gut haben sie den Job ja anscheinend nicht gemacht.)
Die meisten ihrer Spiele sind zwar gut, haben aber irgendwie nie richtig Beachtung gefunden.
Auch darf man nicht vergessen, das viele Spiel von JoWood nur vertrieben wurden. Arx Fatalis, AquaNox, Gilde, selbst Gothic und Spellforce wurden nur vertrieben. Entwickelt wurden sie von anderen Studios.
Eigene Spiel sind solche Nischenfüller wie Industriegigant, Verkehrsgigant und Konsorten. Zwar haben diese Spiele auch ihre Fans und sind meist sogar finanziell einigermaßen erfolgreich, was durch die geringen Entwicklungskosten begründet ist, aber ein Studio können sie allein nicht tragen.
Auch so war Spellforce eine finanzielle Nullnummer und erst die Addons brachten das Spiel in die schwarzen Zahlen. Zu wenig Werbung war hier ausschlaggebend.
Auch Spellforce 2 blieb hinter den Erwartungen zurück, Grund hierfür war bei eingefleischten Fans vor allem 'das abgespeckte Micromanagment'.
Spellforce ein war da ja schon seicht, aber abscheinend haben nur noch Spiele ukunft, die entweder im zweiten Weltkrieg oder im Golfkrieg spielen, oder aber der Premisse folgen 'ich nutze ein Schwert, also werde ich stärker'.
Tja, und von Gothic fang ich gar nicht erst an, wobei Jowood ja erst mit Teil 2 der Publisher wurde.
Ich muss ehrlich sagen. Jowood-Spiele habe ich nie gespielt. Von Jowood vertriebene Spiele dagegen schon. Aber ich glaube, nicht immer sind die Entwickler mit Jowood gut beraten gewesen. Von daher trauere ich Jowood nicht wirklich hinterher. (Und ja, ich weis, da da auch Arbeitsplätze dran hängen. Aber wirklich gut haben sie den Job ja anscheinend nicht gemacht.)
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Der Industriegigant hab ich damals auch relativ viel gespielt, aber als ich es vor 1-2 Jahren nochmal ausgepackt hab, fand ich es viel zu einfach, richtig fad. Heutzutage will man mit Micromanagement verwoehnt werden, ohne aber selbst nervige Kleinarbeit dauernd machen zu muessen.
Irgendein anderer Jowood Titel ist mir noch im Kopf, aber mir faellt der Name nicht ein.
Irgendein anderer Jowood Titel ist mir noch im Kopf, aber mir faellt der Name nicht ein.
bitteschön, hier also der genaue ablauf...:Gonas1 hat geschrieben:Insolvent war JoWood da wohl nicht, sie wurden nur kurz davor von DeepSilver gerettet.
Ach ja, Gothic3 war übrigens finanziell ein voller Erfolg. Das Spiel wurde deutlich öfter als seine Vorgänger gekauft. Gothic2 war finanziell wohl nicht mehr als "lohnend" und Gothic1 wohl sogar ein Minusgeschäft (ShoeBox war damals der Publisher, nicht JoWood).
Man begann Entwicklerfirmen und Know-How aufzukaufen, darunter Massive Development, welche zu dieser Zeit für AquaNox die KRASS Engine entwickelten, welche später von JoWooD für eigene Spieletitel verwendet wurde.[3]
Die Firma stand im Jahr 2002 kurz vor der Insolvenz, konnte diese jedoch vermeiden. Zur Zeit sind noch 27 Mitarbeiter angestellt (zu Spitzenzeiten über 200).
Im August 2005 wurde vom australischen Unternehmen Perception wegen ausstehender Zahlungen erneut ein Insolvenzantrag gegen JoWooD gestellt. Dieser wurde jedoch vom Bezirksgericht Leoben abgewiesen. Hintergrund dieses Insolvenzantrages war ein typischer „Scheidungskrieg“ zwischen den beiden ehemaligen Partnerunternehmen.
Am 27. September 2005 brachte JoWooD eine Betrugsanzeige gegen Perception ein, in der es heißt, dass Perception bei der Produktion von Stargate SG-1 weder die gewünschte Qualität liefern, noch den vereinbarten Zeitrahmen einhalten könne. Daraufhin trennte sich Jowood vom Entwicklerstudio. Das Spiel selber wurde Anfang 2006 endgültig eingestellt und alle Mitarbeiter entlassen, nachdem eine Übernahme von Perception nicht klappte und man kurz vor der Insolvenz stand.
Am 17. November 2005 gab JoWooD den Einstieg von Koch Media GmbH als strategischen Investor bekannt. Im Rahmen eines Debt Equity Swaps verzichtete Koch Media auf Forderungen gegenüber JoWooD.[4] Im Januar 2006 stand eine weitere Barkapitalerhöhung ins Haus.
Am 1. März 2007 wurde durch JoWood ein Markenrelaunch des Labels durchgeführt. Die Änderungen umfassen ein neues Logo, ein neuer Internetauftritt sowie die Gründung der Dachmarke JoWooD Group mit den untergeordneten Marken JoWood, G-Stars, Dreamcatcher, The Adventure Company und SilverLine Software. Laut einem Bericht von boerse-express.com trennte sich der Hauptaktionär Koch Media seit 2007 von seinen Anteilen. So unterschritt das Unternehmen bereits am 21. Mai 2007 die Meldeschwelle von 10%. JoWood selbst gab am 12. März 2008 bekannt, dass Koch Media seit dem 11. März 2008 keine Aktien des Unternehmens mehr besitzt.[6]
Am 7. Januar 2011 musste JoWood Insolvenz anmelden, da eine interne Restrukturierung gescheitert war. Ein Sanierungsverfahren wurde beim Handelsgericht in Wien beantragt.[7][8] Der Insolvenz vorausgegangen war am 5. Januar 2011 eine Klage am Wiener Gericht um 2,36 Millionen Euro gegen den Publisher Koch Media, um die Differenz der zugesagten Einlagen zu bekommen. Gemäß JoWood-Management haben diese beim Einstieg 2005 nur einen Wert von 4,04 Millionen Euro gehabt, zugesagt seien aber 6,4 Millionen Euro gewesen
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Jowood hatte unterm Strich eigentlich permanent das Problem am Rande des Abgrunds zu stehen....
- Mr.Gnom
Hi Leute,
zum Abschluss dieses Themas bleibt nur noch zu sagen:
Jowood ist verkauft!
Nachdem das Sanierungsverfahren für Jowood vor einiger Zeit scheiterte, ging der insolvente österreichische Publisher nun an die schwedische Investmentfirma Wingefors Invest. Wer mehr über die Schweden wissen möchte, sollte möglichst schwedisch sprechen oder einen Übersetzer zu Rate ziehen. Die Webseite von Wingefors gibt es nämlich lediglich in schwedisch. Wie ORF.at berichtete, kauften Wingefors Invest Jowood über ihre Tochterfirma Game Outled.
Wingefors konzentrieren sich vor allem auf Handel und Dienstleistungen. Positiv für die weitere Zukunft von Ex-Jowood könnte die Aussage sein, daß es sich bei Wingefors laut ihrer Eigendarstellung nicht um kurzfristige Eigentümer handelt, sondern die Firma in langfristige Entwicklungen setzt. Eine Beschäftigungsgarantie für die verbliebenen Mitarbeiter wird jedoch nicht gegeben.
Quelle: ORF.AT
Gruss
Mr.Gnom
zum Abschluss dieses Themas bleibt nur noch zu sagen:
Jowood ist verkauft!
Nachdem das Sanierungsverfahren für Jowood vor einiger Zeit scheiterte, ging der insolvente österreichische Publisher nun an die schwedische Investmentfirma Wingefors Invest. Wer mehr über die Schweden wissen möchte, sollte möglichst schwedisch sprechen oder einen Übersetzer zu Rate ziehen. Die Webseite von Wingefors gibt es nämlich lediglich in schwedisch. Wie ORF.at berichtete, kauften Wingefors Invest Jowood über ihre Tochterfirma Game Outled.
Wingefors konzentrieren sich vor allem auf Handel und Dienstleistungen. Positiv für die weitere Zukunft von Ex-Jowood könnte die Aussage sein, daß es sich bei Wingefors laut ihrer Eigendarstellung nicht um kurzfristige Eigentümer handelt, sondern die Firma in langfristige Entwicklungen setzt. Eine Beschäftigungsgarantie für die verbliebenen Mitarbeiter wird jedoch nicht gegeben.
Quelle: ORF.AT
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Mr.Gnom
- himmelslicht
- King

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